Vita

Sebastian Pilgrim studierte Schulmusik, Musikpädagogik und Gesang bei Sabine Ritterbusch in Detmold und Hannover und schloss seine Studien mit dem Konzertexamen ab. Nach seinen Engagements am Theater Erfurt und dem Nationaltheater Mannheim ist er Ab der Spielzeit 2018/ 19 als 1. Bass im Ensemble der Oper Leipzig, wo er sein Wagnerrepertoire essenziell erweitern wird.
Gastspiele führten ihn bisher u.a. zu den Wagnertagen in Budapest, den Bayreuther Festspielen, an die Opéra Bastille und die Mailänder Scala.

Sein Repertoire umfasst die Partien des seriösen Basses, wie Hagen (Götterdämmerung), Fasolt und Fafner (Rheingold) und Hunding (Walküre), Sarastro (Zauberflöte), Filippo II und Großinquisitor (Don Carlo), Fiesco (Simone Boccanegra) Eremit und Kaspar (Der Freischütz) und des schweren Spielbasses, darunter Sir John Falstaff (Die lustigen Weiber), König Treff und Köchin (Die Liebe zu den drei Orangen) und Tierbändiger und Athlet (Lulu).

Sein breit gefächertes musikalisches Interesse bezeugen seine weitere Tätigkeiten. Als Komponist ist er 1. Preisträger des Kurt- Masur- Preis des Internationalen Kurt Masur- Instituts.
Von 2004 bis 2009 war er als Kirchenmusiker tätig (C-Examen 2007) und dirigierte auch oratorische Werke wie Händels „Messias“ und Bachs „Weihnachtsoratorium“.
Auch als Sänger fühlt er sich dem Konzertfach nahe und ist regelmäßig etwa in Haydns „Schöpfung“ oder als Mendelssohns „Elias“ zu erleben.

Im Bereich der Neuen Musik wurde er mit der Uraufführung zahlreicher Werke beauftragt, so von mehreren Opern und zuletzt von dem Liederzyklus „Traumschutt“ des Komponisten Steffen Schleiermacher im Rahmen des Festivals „Sind noch Lieder zu singen?“ der Internationalen Hugo Wolf- Akademie.

Sebastian Pilgrim ist Finalist und Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang, des 7. Internationalen Wettbewerbs für Wagnerstimmen und des renommierten BBC Cardiff Singer of the World.

Kommende Engagements beinhalten u.a. Hagen und Fasolt im Leipziger Ring des Nibelungen, wiederholt Rocco in Mannheims Fidelio und Bruckners Te Deum am Teatro alla Scala in Mailand.